Brot

Körndlbrot

Wohl das schnellste Brot, das ich jemals gemacht habe. Die Zubereitung ist wirklich sehr einfach, und es wird nicht einmal eine Küchenmaschine benötigt. Außerdem kann man sich bei der Zugabe der „Körndl“ und anderer Zutaten austoben, so wie es einem schmeckt. Außerdem kann man bei diesem Körndlbrot jedes beliebige Vollkornmehl verarbeiten (Roggen, Dinkel, …).


Zutaten
für eine Kastenform
  • ein halber Würfel Germ (oder eine Pkg. Trockenhefe)
  • 450 ml lauwarmes Wasser
  • 500 g Roggenvollkornmehl
  • 3 TL Salz
  • 2 EL Essig

    je nach Geschmack:
  • Nüsse (ca. 150g)
  • Samen oder Kerne (zB. Sonnenblumen, Sesam, Leinsamen, …)
  • Karottenraspeln

 


Zubereitung

Verwendet man frischen Germ, wird dieser im lauwarmen Wasser „aufgeschlemmt“. Das heißt, den Germ in eine Schüssel bröseln, das Wasser dazugeben und dann mit der Hand oder einem Schneebesen verrühren, bis sich der Germ aufgelöst hat. Bei Trockengerm kann man diesen Schritt überspringen (sollte auch auf der Packung stehen).

Nun mischt ihr alle restlichen Zutaten dazu und verknetet alles gut. Hier auch wieder entweder per Hand, oder mit einem Kochlöffel (wäre die „sauberere“ Angelegenheit, da der Teig sehr klebrig ist). Eure Wunschzutaten sind hier auch gleich mit dabei. In meinem Brot habe ich 150g Walnüsse und etwas Leinsamen verarbeitet. Natürlich ist jedem selbst überlassen, was er denn im Brot haben möchte. Gut könnten auch etwa geraspelte Karotten zu den Nüssen und Samen passen.

In einer eingefetteten Kastenform (entweder mit Öl, Butter oder Margarine) verteilt ihr den Teig. Nachdem er überall gleichmäßig verteilt wurde, kann man gerne auch oben Samen aufstreuen. Dazu wird der Teig mit etwas Wasser abgepinselt und die Samen draufgestreut und verteilt. Damit sie beim Anschneiden nicht herunterfallen, musst ihr sie nun gut im Teig festdrücken.

Im nicht vorgeheizten Backrohr wird das Brot bei 200 °C Ober-/Unterhitze für etwa 50 Minuten gebacken. Das fertig gebackene Brot wird noch frisch aus dem Ofen aus der Form gestürzt.

Um das Körndlbrot gleich zu genießen, gibts für mich immer gleich ein Butterbrot.

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2 Kommentare zu „Körndlbrot

  1. Hallo Sigi,
    das ist mal ein Brot nach meinem Geschmack. Eine Frage habe ich aber dazu: Kann ich beim Salz weniger nehmen und bis wann würde es dann noch schmecken?
    Lieb Grüße Katy

    1. Hallo Katy!

      Ich habe meine Brote gerne etwas würziger, deshalb diese Menge Salz. Als Faustregel gilt bei den Bäckern aber: etwa 2% der Menge des Mehles werden an Salz zugegeben. Bei diesem Rezept wären das dann etwa 10 Gramm.

      Reduzieren würde ich es auf maximal 7 Gramm, da Salz auch wichtige backtechnische Eigenschaften auf das Brot hat. Frischhaltung, Färbung und natürlich Geschmack sind abhängig davon.

      Ich hoffe, ich konnte dir hier weiterhelfen.

      Liebe Grüße, Sigrid

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