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Heidelbeerkuchen mit Obersguss

Wie schon auf meinem Instagram-Profil kurz angedeutet, gab es vor einigen Wochen eine reiche Heidelbeer-Ausbeute. Aber da ich leider ein kleiner Beeren-Messi bin (ich horte die, bis das Gefrierfach übergeht), und mir die Waldheidelbeeren fast zu schade zum Verbacken waren, mussten eben diese vorher erst mal verarbeitet werden, bevor die frische Ernte aufbewahrt werden konnte.

Unter anderem habe ich daraus schon letztes Jahr einen Likör angesetzt, und heuer wurde der Rest zu Marmelade verarbeitet. Von den frisch gepflückten Kulturheidelbeeren hatte aber auch gleich ein Teil seinen Einsatz bei verschiedenen Mehlspeisen gefunden. Dieser Heidelbeerkuchen mit Obersguss ist die erste davon. 


Zutaten
für eine 24er Springform
  • 200 g Mehl
  • 1 Ei
  • 120 g Butter auf Zimmertemperatur
  • 60 g Zucker
  • eine Prise Salz

 

  • 400 g Heidelbeeren
  • 2 kleine Eier
  • 250 ml Obers
  • 2 EL Zucker

Zubereitung

Für den Teig kneten wir alle Zutaten gut zusammen. Dazu gibt man am besten das Mehl als kleinen Haufen auf die Arbeitsfläche, und drückt in der Mitte eine kleine Mulde hinein. Darin kann man nun das Ei einfüllen, ohne dass es zerläuft. Butter, Zucker und Salz werden noch auf dem Mehlhäufchen verteilt und dann mit den Händen gut zu einer homogenen Masse verarbeitet.

Der fertige Mürbteig wird dann in Folie gewickelt oder in einer Schüssel mit einem Tuch abgedeckt und etwa 30 Minuten im Kühlschrank zum Rasten liegen gelassen. In der Zwischenzeit könnt ihr den Backofen schon auf 180 °C vorheizen und die Springform einfetten. Für die Heidelbeerfüllung werden die Beeren kurz mit Wasser abgespült und abgetropft. Den Obersguss bereitet man zu, indem man die Eier mit Obers und Zucker gut verrührt. Die Eier dienen hier als Bindemittel, sodass der Guss schnittfest wird.

Nach der Teigruhe wird die Springform damit ausgelegt. Ich nehme dazu gerne etwa 2/3 des Teiges und drücke ihn auf dem Boden der Form schön gleichmäßig flach (funktioniert super mit einem flexiblen Gummispatel). Der Rest wird als Rand rundherum verteilt, und wieder gleichmäßig festgedrückt. Hier muss man dann besonders auf den „Übergang“ vom Boden in den Rand achten, sodass keine Löcher oder Spalten entstehen, durch die die Füllung auslaufen kann.

Der Teig wird mit einer Gabel mehrmals eingestochen, auch der Rand. Zum Füllen verteilt man die Heidelbeeren in der Form und gibt den Obersguss darüber. Dabei ist es wichtig, dass alle Beeren zumindest bedeckt sind.

Zuallerletzt kommt der Kuchen für etwa 25 Minuten in das Backrohr. Hier sollte man aber wieder vorrangig auf die Farbe des Teiges achten, einen unfertig gebackenen Mürbteig möchte niemand auf dem Teller haben. Frisch aus dem Ofen kann es sein, dass die Füllung noch etwas flüssig aussieht, aber diese stockt, wenn der Kuchen auskühlt.


Tipps

Dieser Kuchen ist relativ schnell mit wenigen Zutaten hergestellt, und man benötigt auch keine Küchenmaschinen dafür. Daher ist er perfekt für spontane Lust auf Süßes oder einen Überraschungsbesuch.

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