Gebäck · Pikantes

Hausgemachte Laugenstangerl und -brezen

Passend zum größten Volksfest der Welt, dem Oktoberfest, möchte ich euch heute ein Rezept für Laugenstangerl und -brezen vorstellen. Ein Gebäck, das mit wenig Aufwand herzustellen ist, und für das keine außergewöhnlichen Zutaten gebraucht werden.

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Zutaten
für ca. 8 Stück

1kg Mehl
2Pkg. Trockengerm oder 1 Würfel
1 EL Salz
630ml lauwarmes Wasser
1 EL Öl
1,5l Wasser
30g Natron


Zubereitung

Aus Mehl, Germ, Salz, dem lauwarmen Wasser und dem Öl einen glatten Germteig mischen, und diesen für ungefähr 30 Minuten ruhen lassen. Dann den Teig aufteilen und zu Stangerl oder Brezen formen.

Für die Stangerl walkt ihr ein Teigstück länglich aus, und dann rollt ihr es von oben nach unten ein.

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Für die Brezen rollt ihr aus dem Teig eine lange Stange. Die Stange legt ihr wie ein verkehrtes U auf die Arbeitsfläche, und nehmt die beiden Enden in die Hände. Diese überkreuzt ihr nun einmal. Jetzt könnt ihr die beiden Endstücke schon nach oben klappen und festdrücken. Oder ihr überkreuzt die Enden noch einmal, und macht sie erst dann oben fest. Dann sieht es wie bei mir auf dem Bild aus.

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1,5 Liter Wasser zum Kochen bringen und das Natron darin einrühren. Die Teiglinge vorsichtig für ca. 50 Sekunden in die leicht köchelnde Natronlauge legen. Es sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass alle Seiten mit der Lauge bedeckt sind. Die Lauge ist nicht gefährlich, sollte man aber etwas auf die Hände bekommen, kann man sie einfach mit Wasser abspülen.

Die Gebäckstücke unbedingt auf ein mit Backpapier bedecktes Backblech legen. Die Lauge kann mit dem Metall reagieren, und damit wäre die Arbeit umsonst gewesen und das Backblech hinüber.

Nach dem Tauchgang in der Lauge könnt ihr das Gebäck einschneiden und mit Salz oder Sesam (oder anderen Körnern und Samen nach Belieben) bestreuen.

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Gebacken wird das Laugengebäck für 20 Minuten bei 180°C.


TIPPS

Das Laugengebäck schmeckt frisch aus dem Ofen am besten. Wollt ihr es einfrieren, dann solltet ihr kein Salz daraufstreuen, da sich dieses auflöst und das Gebäck aufweicht.

 

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